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  • Der Klassiker unter den Innenrüttlern – das bewährte Gerätekonzept, bestehend aus einem Motor, der in der Vibrationsflasche verbaut ist, einer speziell gehärteten Rüttelflasche sowie einem extrem robusten Zuleitungskabel, überzeugt mit hoher Lebensdauer und attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis. Extrem Drehzahlstabil sorgen die Hochfrequenz-Innenrüttler für optimale Verdichtungsergebnisse.
  • Die Hochfrequenz-Innenrüttler mit integriertem Umformer garantieren sehr hohen Bedienkomfort und maximal flexibles Handling auf der Baustelle. Ohne weiteres Zubehör lassen sich diese Innenrüttler an jede herkömmliche Steckdose anschließen und das bei gleichbleibend hoher Drehzahlstabilität und Verdichtungsqualität.
  • Innenrüttler individuell auf eigene Bedürfnisse anpassen - mit dem Baukasten System von Wacker Neuson ist das ganz leicht. Einfach zwischen Verbrennungs- oder Elektromotor entscheiden, passende Biegewelle und Vibrationsflasche wählen, fertig. So lässt sich die HMS Serie passgenau auf Ihre Anforderungen abstimmen.

Betonrüttler sind die Klassiker in der Betonverdichtung

Betonrüttler sind klassische Geräte zur Betonverdichtung. Betonrüttler werden angewendet, um Luft aus noch flüssigem Beton durch Vibrationen zu verdrängen. Der entstehende Beton wird durch ihren Einsatz fester und widerstandfähiger. Es gibt sie in unterschiedlichen Ausprägungen

Funktionsweise von Betonrüttlern

Betonrüttler werden häufig auch Innenrüttler oder Flaschenrüttler genannt. Das liegt daran, dass die Hauptarbeit von der sogenannten Rüttelflasche im Innern des Betons erledigt wird. Zur Betonverdichtung wird die Rüttelflasche in den Frischbeton gehalten. Die in den Flaschenkopf integrierte und durch den Motor angetriebene Unwucht dreht sich mit  mindestens 6.000 Umdrehungen in der Minute. So bringt die Rüttelflasche den frischen Beton zum Schwingen und Luftblasen steigen nach oben. Die typische Vibrationsfrequenz von Betonrüttlern liegt bei ca. 200 Hz. Diese relativ hohe Frequenz ist erforderlich, um bei den kompakten Abmessungen dieses Baugeräts eine ausreichende Vibrationsleistung in den Frischbeton einzubringen. Die Qualität (Leistungsfähigkeit) des Betonrüttlers hat großen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit des Verdichtungsprozesses und die Qualität des Arbeitsergebnisses. Die Verdichtung von Frischbeton mit Betonrüttlern erfordert eine sorgfältige und systematische Arbeitsweise.

Verschiedene Modellarten der Betonrüttler

Betonrüttler gibt es in verschiedenen Modellvarianten und  mit unterschiedlichen Ausstattungsmerkmalen. Alle Geräte bestehen aus einem Motor, einer Biegewelle und einer Rüttelflasche. Jedes dieser Bestandteile gibt es in unterschiedlichen Ausprägungen.

Rüttelflaschen gibt es in unterschiedlichen Längen und mit einer Vielzahl an Durchmessern. In der Regel liegen die Flaschenlängen zwischen 30 und 60 Zentimeter und die Durchmesser bei 3 bis 10 Zentimeter. Je größer der Rüttelflaschendurchmesser ist, desto größer sind die verbaute Unwucht und damit der Wirkungskreis im Beton, den ein Betonrüttler hat. Je nach Belieben sind die Rüttelflaschen eckig oder rund und können eine glatte oder gummierte Oberfläche haben – die Wirkungsweise ist immer gleich und unabhängig von der Form und Beschichtung der Rüttelflasche.

Die Biegewelle des Betonrüttlers – umgangssprachlich auch einfach Schlauch genannt -  dient als Halter der Rüttelflasche. Die Biegewelle ist aus einem strapazierfähigen, wasserdichten und festen Material, damit es dem harten Einsatz im Beton standhält. Biegewellen für Betonrüttler gibt es in vielen verschiedenen Längen. Die unterschiedlichen Längen ergeben sich durch unterschiedliche Bauteile, in denen Betonrüttler eingesetzt werden. Zum Beispiel werden für Böden oder Decken bevorzugt kurze Biegewellen eingesetzt, während für schmale, hohe Bauteile, z. B. Pfeiler und Säulen, längere Betonrüttler-Biegewellen nötig sind. Zur Erleichterung der Arbeit gibt es auch Varianten mit praktischen Handgriffen. Dieser liegt besser in der Hand als der Schlauch und eignet sich vor allem für die Verdichtung von flächigen Bauteilen oder auch für den Einsatz in Betonfertigteilwerken.

Ein Betonrüttler kann wahlweise elektrisch betrieben werden oder mit einem Benzin- oder Diesel-betriebenen Verbrennungsmotor ausgestattet sein. Beide Antriebsarten eignen sich gleichermaßen gut, wichtig ist nur, dass der Motor des Betonrüttlers qualitativ hochwertig und leistungsstark ist, damit er die Kraft hat, die Unwucht in der Rüttelflasche auch bei steiferen Betonkonsistenzen gleichmäßig zu drehen.

Die richtige Auswahl eines Betonrüttlers

Der Durchmesser der Betonrüttler sollte möglichst groß gewählt werden, weil dadurch die Arbeitszeiten für die Betonverdichtung gering gehalten werden können. Begrenzende Faktoren für den Flaschendurchmesser sind der Bewehrungsgrad und die Abstände der Rüttelgassen. Die Betonrüttler müssen durch die Bewehrung geführt werden können, ohne hängen zu bleiben. Der Wirkdurchmesser eines guten Gerätes entspricht etwa dem Zehnfachen des Flaschendurchmessers. Qualitativ hochwertige Innenrüttler halten ihre Betriebsdrehzahl im Frischbeton annähernd konstant und haben somit eine deutlich höhere Verdichtungsleistung als Innenrüttler, deren Betriebsdrehzahl unter Last abfällt.