Main Navigation
Main Content

Wacker Neuson in Südafrika

Wachstumsmärkte in Afrika

Wacker Neuson bedient von Südafrika aus die gesamte Subsahara-Region.
Wacker Neuson ist schon seit mehr als 30 Jahren in Südafrika vertreten. Seit 1980 hat das Unternehmen seinen Landeshauptsitz in Johannesburg, in Durban wurde 1985 eine Niederlassung eröffnet, die dritte 1987 in Kapstadt. Heute werden von Südafrika aus alle Länder der Subsahara bedient. Mit dem Wachstum stieg auch die Bekanntheit der Marke und Wacker Neuson wurde zum Synonym für Stampfer und Geräte für die Bodenverdichtung. Doch auch die Geräte zur Betonverdichtung hWeltweitaben sich in Südafrika fest etabliert.

Die Erfahrungen aus den extremen Einsatzbedingungen für Baugeräte und Kompaktmaschinen in Südafrika haben dazu beigetragen, die Produkte des Konzerns auch auf härteste Konditionen auszurichten. Diese Produktoptimierungen führten dazu, dass sich Wacker Neuson zum Synonym für Stampfer entwickelte. Ein gewichtiger Faktor, denn der Stampfer ist auf afrikanischen Baustellen das am häufigsten verwendete Arbeitsgerät zum Verdichten. In der traditionellen Produktsparte Bodenverdichtung gehört Wacker Neuson bis heute zu den Marktführern.

„Bei den Baggern waren wir Spitzenreiter“, berichtet Eugene Brown, Geschäftsführer von Wacker Neuson Südafrika und Regional President für die Region Afrika. „Von dieser Position werden wir uns nicht verdrängen lassen. Bei den allradgelenkten Radladern stehen wir in keinem direkten Wettbewerb, konnten uns aber dennoch einen beträchtlichen Anteil am Markt für Radlader sichern.“

Märkte mit Potenzial

Wacker Neuson ist über Vertriebspartner bereits in Namibia, Botswana, Zimbabwe, Mosambik, Ghana, Uganda, Nigeria, Kenia und Tansania vertreten. Die aktuellen Hotspots in der Region sind Nigeria, die Demokratische Republik Kongo, Sambia und Südafrika. Südafrika spielt als Knotenpunkt für die meisten afrikanischen Länder in der Beschaffung und Logistik eine wichtige Rolle. Trotzdem befindet sich das Land momentan in einer schwierigen Phase, denn die Konkurrenz aus anderen afrikanischen Ländern wächst. Nigeria möchte zum Knotenpunkt für Handel, Gewerbe, Petrochemie und Logistik in Westafrika werden und erschließt sich neue Geschäftsfelder. Im Kongo liegt der Schwerpunkt auf dem Bergbau, Sambia verfügt über umfangreiche Bodenschätze und ist außerdem eines der wenigen afrikanischen Länder, in denen großflächige Landwirtschaft gefördert wird. In der Region Solwezi, im Landesinneren, wird der Ausbau des Kupfergürtels vorangetrieben.

Dies sind Projekte, die Möglichkeiten für den Einsatz der Kompaktmaschinen und Baugeräte von Wacker Neuson bieten, beispielsweise bei der Verarbeitung, der Instandhaltung und im Umweltmanagement. In Sambia gibt es außerdem einen Markt für die Rad-, Kompakt- und Teleskoplader des Konzerns. Die breitgefächerte Produktpalette und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten bieten beste Voraussetzungen für künftiges Wachstum.

„Was Wacker Neuson in Südafrika erfolgreich macht? Die Kunden schätzen unsere Kompetenz, unsere Offenheit und die enge Partnerschaft“, erklärt Eugene Brown. „Auch das hohe Maß an technischer Unterstützung, das wir bieten, hilft uns dabei, erfolgreiche Kundenbeziehungen aufzubauen.“

Republik Südafrika
Hauptstadt:Pretoria
Amtssprache:Afrikaans, Englisch, Süd-Ndebele, isiXhosa, isiZulu, Nord-Sotho, Sesotho, Setswana, Siswati, Tshivenda, Xitsonga
Fläche:1,219,090 km²
Bevölkerung:51,770,560
Währung:Rand
Telefonvorwahl:        +27

Interview mit Eugene Brown, Regional President für Wacker Neuson Afrika

Eugene Brown verantwortet seit Januar 2013 die Wacker Neuson Geschäfte von Südafrika bis zur Subsahara-Zone. Er ist seit Juli 2012 im Unternehmen, arbeitet aber schon seit 1998 in der Baubranche. Sein Motto: Von nichts kommt nichts und harte Arbeit MACHT sich bezahlt.

 

Sie sind seit Januar 2013 Regional President für Wacker Neuson Afrika. Was sind Ihre Pläne?

Im Prinzip sind wir gerade in den Bereichen Verdichtung und Betontechnik sehr gut aufgestellt und konnten uns auch mit den Radladern und anderen Kompaktmaschinen verstärkt gegenüber dem Mitbewerb durchsetzen.

Ein Ziel ist jedoch, dass wir unsere Produkte noch näher an den Kunden heranbringen. Das ist einfach gesagt, aber allein Südafrika ist ein sehr großes Land. Für den Kunden ist es nicht machbar, eine Niederlassung in 650 Kilometer Entfernung aufzusuchen. Neben Südafrika bin ich für alle Länder der Subsahara zuständig, in denen ein riesiges Potenzial schlummert. Hier wird unsere Aufgabe sein, passende Händler und Vertriebspartner für Wacker Neuson zu finden und aufzubauen. Unser künftiger Erfolg wird in erster Linie davon abhängen, wie gut es uns gelingt, uns hier besser aufzustellen. Ein weiterer Erfolgsfaktor sind meine Mitarbeiter, die dem Kunden als verlässliche Problemlöser zur Seite stehen.

Welche sind die wichtigsten Produkte für Ihren Markt?

Die traditionell starken Segmente Boden- und Betonverdichtung sind unsere umsatzstärksten Bereiche. Sie stehen aber unter harter Konkurrenz, vor allem gegenüber dem Mitbewerb aus Asien. Das trifft übrigens auf alle afrikanischen Länder südlich der Sahara zu, vor allem Südafrika, Mosambik, die Demokratische Republik Kongo, Nigeria und Ghana.Auch das Angebot an kompakten Baumaschinen ist sehr wichtig, wobei hier der Schwerpunkt auf Radladern, Baggern, Teleskopladern und Kompaktladern liegt. In den vergangenen drei Jahren konnten wir in der Region viel erreichen, aber es gibt noch viel Potenzial.